Methoden und Verfahren

Wir arbeiten auf wissenschaftlicher Grundlage unter Einbeziehung gesprächspsychologischer, systemischer, verhaltenstherapeutischer, tiefenpsychologisch fundierter und anderer etablierter, evaluierter Methoden und Verfahren der Psychologie, Psychotherapie, Familien-, Paar- und Sexualtherapie.

Psychologische und psychotherapeutische Methoden und Verfahren

Methoden und Verfahren

Gesprächstherapie

Gesprächstherapeutische Verfahren

Die Gesprächspsychotherapie (kurz Gesprächstherapie) ist eine Psychotherapieform der Humanistischen Psychologie. Ihr Vater ist der amerikanische Psychologe Carl R. Rogers. er hat sich zeitlebens dafür interessiert, wodurch sich eine hilfreiche Beziehung in Therapie und Beratung auszeichnet. Für ihn ist die Haltung des Therapeuten zum Klienten ein wesentliches Element der Therapie. In seiner Gesprächstherapie stellt er sich ganz auf den Klienten ein, der „Experte in eigener Sache“ ist. Der Patient ist in dieser therapeutischen Beziehung „gleichberechtigt”.

Gesprächstherapie versteht sich als eine Art Instrument, das dem Klienten hilft, durch Selbstexploration Erlebtes angemessen zu verarbeiten und falsches Verhalten durch Einsicht zu ändern. Hierbei steht das Gespräch im Vordergrund. Klassische Anwendungsbereiche sind die sog. neurotischen Erkrankungen, dazu gehören Ängste, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen, Sexualstörungen etc. Sie gilt auch als eine erfolgreiche Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und psychotischen Erkrankungen.

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Systemische Verfahren

Systemische (Familien-)Therapie

Systemische Therapie bezeichnet ein Gruppe psychotherapeutischer Ansätze, das sich zunächst als “Familientherapie” etablierte, dann aber zunehmend unabhängig vom Familien-Setting spezifische Konzepte und therapeutische Vorgehensweisen entwickelte.

Zentrales Konzept der Methode ist es, Probleme nicht als Störung eines einzelnen Menschen zu begreifen, sondern als Folge einer Störung im sozialen Umfeld des Individuums – also des Systems. Ein System kann beispielsweise die Familie sein, aber auch die Schule oder das Arbeitsumfeld. Die Wechselwirkungen zwischen dem Betroffenen und seinem Umfeld stehen im Fokus der Systemischen Therapie.

Systemische Therapie ist an Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind. Die beteiligten Personen müssen bei einer Systemischen Therapie jedoch nicht unbedingt anwesend sein.

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Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie (VT, KVT)

Mit Verhaltenstherapie wird ein Spektrum von Methoden im Fachgebiet der Psychotherapie bezeichnet, denen gemeinsam ist, das Modell der (klassischen und operanten) Konditionierung als zentral für die Abläufe in der menschlichen Psyche zu bewerten.

Die klassische Verhaltenstherapie geht zurück auf den amerikanische Psychologe John B. Watson. Verhaltenstherapie legt weniger den Schwerpunkt auf die lebensgeschichtliche Entwicklung des Patienten, es geht vielmehr darum, seine aktuelle Einstellungen zu untersuchen und nach Möglichkeit zu verändern. Anstatt die Ursachen für seelische Probleme in der Kindheit zu suchen, soll der Patient vor allem Techniken für die Gegenwart erlernen, um dadurch mit seinen Belastungen besser umzugehen.

Die Verhaltenstherapie, kurz VT, heute oft in der Form Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) geht davon aus, dass eine Verhaltensstörung auf einer erlernten Fehleinstellung beruht, die durch gezieltes "Verlernen" wieder aufgehoben werden kann. Ein wesentliches Kennzeichen verhaltenstherapeutischer Verfahren ist es hierbei, den Betroffenen zur Selbsthilfe anzuleiten und ihm Strategien zu vermitteln, die ihn in die Lage versetzen, seinen psychischen Problemen entgegenzutreten.

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Tiefenpsychologisch

Tiefenpsychologisch fundierte Verfahren

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beruht auf den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse. Der Wortteil „Tiefe“ in Tiefenpsychologie verweist dabei sowohl auf die Tiefe des Unbewussten (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive und Konflikte) als auch auf die Tiefe der Zeit, also die fortdauernden Einflüsse aus Kindheit und Jugend.

Tiefenpsychologie geht davon aus, dass in der Tiefe liegende, unbewusste psychische Vorgänge Wirkung auf die aktuelle psychische Gesundheit des Menschen haben. Unbewusste Konflikte oder verdrängte Erfahrungen sind daher bedeutsam, um psychische Störungen zu behandeln. Im Unterschied zur Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt damit weniger auf der Beeinflussung des Verhaltens des Patienten, sondern auf einer Klärung der zugrundeliegenden Ursachen.

Therapeut und Patient sitzen sich in der Regel gegenüber. Eine Couch, wie Freud Sie in seiner Psychoanalyse verwendet hat, kommt heute kaum noch zum Einsatz.

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Sexualtherapie

Sexualtherapeutischer Ansatz

Die Sexualtherapie geht den Problemen im Sexualleben auf den Grund. Sexuelle Probleme können ebenso Symptom einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein, wie auch die Folge (sozialer) Konflikte und einer destruktiven Beziehungsdynamik. Je nach ihrer Genese fällt ihre Behandlung in den Bereich der Psychotherapie bzw. der beratenden Psychologie. Als sexuelle Störung werden Ausprägungen des Sexualverhaltens bzw. des sexuellen Erlebens bezeichnet, die durch den Betroffenen selbst als „Störung“ empfunden werden. Dabei ist es möglich, dass eine derartige Störung nicht als solche erkannt werden kann, weil der Betroffene sich der möglichen Qualität sexueller Entfaltung nicht bewusst ist. Darüber hinaus kann z. B. ein Leidenszustand aufgrund von Partnerlosigkeit als Störung empfunden werden, ein bewusster Verzicht auf einen Partner wird hingegen nicht als Störung eingeschätzt. Insofern der Betroffene seine sexuellen Neigungen bzw. das daraus resultierende Verhalten nicht als Störung empfindet, aber Partner bzw. Gesellschaft diese Vorlieben anders bewerten, so kann dieser Konflikt als Störung wahrgenommen werden. Die angeführten Punkte erschweren eine Darstellung der Verbreitung von sexuellen Störungen.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Sexualleben ist weit verbreitet. In einer US-amerikanischen Studie gaben 43 % der Frauen und 35 % der Männer an, unter sexuellen Störungen zu leiden. Besonders häufig sind die männliche Erektile Dysfunktion unterschiedlicher Genese, Orgasmusstörungen sowie Appetenzstörungen. Seltener, aber oft umso dramatischer für den Betroffenen, ist der Bereich der Paraphilien.

Immer mehr Menschen gehen zur Sexualtherapie. Die Wenigsten können sich vorher denken, was in einer Sexualtherapie auf Sie zukommt.

Eine Sexualtherapie kommt bei Schwierigkeiten des sexuellen Erlebens oder einer Störung des Sexualverhaltens zum Einsatz.

Was passiert bei einer Sexualtherapie?

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